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News & Wissen Recruiting in Zeiten von Corona: Digital weiter aufs Gas drücken

Anika Zeimke (HR-Referentin)
Autor:

Anika Zeimke (HR-Referentin)

Inwieweit verändert sich das Recruiting in Zeiten von Corona in einem SAP-Beratungshaus? Wir geben Ihnen einen kleinen Einblick:

Anfang Juni – und wir befinden uns immer noch in der Situation, dass niemand so recht weiß, wohin die Reise geht. Wir leben und arbeiten nach Entscheidungen, die im 14-tägigen Rhythmus getroffen werden. Immer mit der Frage im Hinterkopf: Ist das die richtige Entscheidung? Die Corona-Krise hat innerhalb weniger Wochen die gesamte Arbeitswelt auf den Kopf gestellt. So auch die der CPRO INDUSTRY – und des Bereichs HR/Recruiting.

An unserem transparenten Bewerbungsprozess hat sich aber kaum etwas geändert. Das erste Gespräch findet nach wie vor mit uns am Telefon statt. Der Fachbereich führt anschließend ein Vorstellungsgespräch über digitale Tools durch. Wir vom Recruiting leisten dabei Schützenhilfe, indem wir vorab Testläufe mit den Kandidaten bezüglich der genutzten Technik durchführen, damit am Tag des Interviews auch alles reibungslos verläuft. Und das tut es: Wir haben bereits neue Mitarbeiter in der Corona-Krise auf diesem Weg eingestellt.

Auch das Onboarding findet virtuell statt. Als Kollaborationssoftware nutzen wir im Unternehmen SAP Jam. Dort sind sämtliche relevanten Unterlagen, die ein neuer Kollege zum Start benötigt, hinterlegt. Wir unterstützen hier mit dem gesamten Team und zeigen die verschiedenen Tools, die er zukünftig benötigt: Zeiterfassung, Planungstool, Profilerstellung, Reisekosten, etc. Das ist bei uns Standard und wird je nach Anzahl der neu startenden Mitarbeiter vor Ort in der Zentrale in Hamburg oder remote durchgeführt.

Und hat sich jetzt wirklich so viel für unser HR/Recruiting-Team in Zeiten von Corona geändert?

Nicht wirklich! Wir haben festgestellt, dass das Arbeiten aus dem Homeoffice ein anderes ist, aber die Tools, die uns zur Verfügung gestellt werden, uns auch unheimlich helfen. Das ersetzt natürlich trotzdem nicht die Zusammenarbeit im Büro – weder innerhalb unseres Teams noch teamübergreifend mit den Kollegen, zum Beispiel aus dem Marketing. Es fehlt am Ende doch das Zwischenmenschliche. Wichtig war aber zu lernen, wie Teamarbeit auf Distanz funktionieren kann. Dazu muss man sagen, dass der Großteil unserer Mitarbeiter als Berater / Entwickler in den SAP-Projekten dies nicht anders gewohnt ist. Für die Mannschaft aus dem Backoffice-Bereich sah das etwas anders aus.

Man musste sich fragen: Habe ich alle Unterlagen, die ich brauche? Wo arbeite ich zu Hause? Wie funktioniert das mit der Kinderbetreuung / dem Homeschooling? Was passiert, wenn ich plötzlich mit meinem Partner / meiner Partnerin / meiner Familie 24/7 zusammen bin? Wo bleibt die Abgrenzung zur Arbeit? Viele Herausforderungen, die wir alle zu meistern haben. Jeder auf seine Weise.

Das Gute: Momentan können wir uns im Team Projekten widmen, die uns schon länger am Herzen liegen: Videos, Podcasts, Anzeigengestaltung überdenken, Prozessdokumentationen erstellen, Mitarbeiterstimmen bei den Dualen Studenten einsammeln, Flyer im neuen Design erstellen, u.v.m. Auch findet gerade ein reger Austausch unter HRlern statt und wir nehmen an zahlreichen Aktionen teil: Die HR / Recruiting-Community bei #keineHRAlleinZuhaus - organisiert von Henner Knabenreich - hat bei uns schon für ganz viele Learnings und Ideen gesorgt, während die Reihe „Facts&Figures“ von Wolfgang Brickwedde gute Einblicke in aktuelle Auswertungen zur Corona-Krise bietet.

Und ganz wichtig: Wir suchen weiterhin nach neuen Mitarbeitern und haben unsere Active-Sourcing-Aktivitäten weder runtergeschraubt, noch auf null gefahren! Hier sind wir im transparenten Austausch mit den Fachbereichen und den Kandidaten, was die Einstellungstermine angeht.

Und wie werden wir von unserem Unternehmen in Zeiten von Corona unterstützt?

  • schnelle Reaktion zu Beginn der Krise
  • offene Kommunikation
  • unmittelbare Umschaltung auf „Homeoffice“ bei Eintreten der Corona-Krise – auch für das Backoffice
  • regelmäßige virtuelle Updates für alle Mitarbeiter
  • Infos von Betriebsärzten (Hygienekonzept)
  • Masken

In regelmäßigen Abständen finden sogenannte „Corona-Telkos“ statt, in denen die Geschäftsleitung über den aktuellen Stand berichtet. Hier können auch ganz offen Fragen gestellt werden. Wir sind im engen Kontakt mit unseren Betriebsärzten und informieren die Mitarbeiter regelmäßig über Neuerungen. Die unmittelbare Umstellung auf den Homeoffice-Betrieb auch im Backoffice war schnell und gut! Wir sind dankbar, dass hier ein großes Vertrauen herrscht und wir diese Möglichkeiten ausschöpfen können.

Fazit

Verändert sich das Recruiting durch die Corona-Krise? Ja, die Digitalisierung wurde in Lichtgeschwindigkeit vorangetrieben. Kontaktloses Recruiting ist mittels Videointerviews und virtuellem Onboarding problemlos möglich. Wir haben zum Glück frühzeitig die digitale Infrastruktur für Recuitingprozesse gelegt und konnten so auch in dieser Zeit problemlos Interviews führen, Bewerbungen managen und Mitarbeiter einstellen.

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