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News & Wissen Implementierung von SAP S/4HANA-Fertigungsversionen in 4 Minuten

Inhaltsverzeichnis
    Fabian Runte (Consultant)
    Autor:

    Fabian Runte (Consultant)

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    #sap s/4hana

    In SAP S/4HANA ist der Anwender gezwungen, im Bereich der Fertigungsaufträge mit Fertigungsversionen zu arbeiten. Fertigungsversionen sind zwingend notwendig; man hat kein Kennzeichen zur Selektion von Alternativstücklisten mehr im Materialstamm.

    Implementierung von Fertigungsversionen in 4 Minuten

    Sind keine Fertigungsversionen vorhanden, kann SAP S/4HANA keine Stücklisten und Arbeitspläne im Dispositionslauf finden. Auch im Bereich der Variantenkonfiguration muss eine Fertigungsversion vorhanden sein.

    Das Customizing der Auftragsarten in SAP S/4HANA bietet bereits die Möglichkeit, Fertigungsversionen zu nutzen.

     

    SAP bietet verschiedene Optionen, Fertigungsversionen anzulegen. Neben der manuellen Anlage der Fertigungsversion im Materialstamm, lassen sich ebenfalls über die Transaktion C223 Fertigungsversionen anlegen. SAP S/4HANA bietet zusätzlich die Möglichkeit, Fertigungsversionen mithilfe des Programms „CS_BOM_PRODVER_MIGRATION“ zu generieren.

    Neben verschiedenen Selektionsoptionen, kann in diesem Programm festgelegt werden, nach welchen Kriterien die Migration der Fertigungsversionen erfolgen soll. Verschiedene Optionen stehen zur Auswahl: Fertigungsversionen nur mit Arbeitsplan.

    Fertigungsversionen nur mit Arbeitsplan in SAP S/4HANA anlegen

    Verwendung

    Der Migrationsreport CS_BOM_PRODVER_MIGRATION02 legt Fertigungsversionen für aktuell gültige Stücklisten an.

    Wenn Sie die Option „Nur FV mit Arbeitsplan“ auswählen, werden Fertigungsversionen nur für Erzeugnisse angelegt, für die auch gültige Arbeitspläne existieren.

    Fertigungsversionen nur, wenn neu

    Nur neue Fertigungsversionen anlegen

    Verwendung

    Der Migrationsreport CS_BOM_PRODVER_MIGRATION02 legt Fertigungsversionen für aktuell gültige Stücklisten an.

    Wenn Sie die Option „Nur FV, wenn keine vorhanden“ auswählen, legt der Report nur Fertigungsversionen für aktuell gültige Stücklisten an, wenn für die Stückliste keine Fertigungsversion vorhanden ist. Ist eine Fertigungsversion vorhanden, werden keine neuen Fertigungsversionen angelegt, auch dann nicht, wenn sich die Gültigkeit dieser Fertigungsversionen auf die Vergangenheit beschränkt.

    Fertigungsversionen nur für zu Arbeitsplan zugeordnete STLs

    Fertigungsversionen nur für Stücklisten mit einem Arbeitsplan anlegen

    Verwendung

    Der Migrationsreport CS_BOM_PRODVER_MIGRATION02 legt Fertigungsversionen für aktuell gültige Stücklisten an.

    Wenn Sie die Option „Nur d. Arbeitsplan zugew. STLs“ auswählen, werden Fertigungsversionen nur angelegt, wenn die Stücklisten-Materialkomponenten den Vorgängen eines aktuell gültigen Arbeitsplans zugewiesen sind.

    Fertigungsversion mit STL-/Arbeitsplaninfo aus „FertigAufträgen“

    Fertigungsversionen anhand der Stückliste und des Arbeitsplans im Fertigungsauftrag anlegen

    Verwendung

    Der Migrationsreport CS_BOM_PRODVER_MIGRATION02 legt Fertigungsversionen anhand aktuell gültiger Stücklisten an.

    Wenn Sie die Option „Basierend auf FertigAufträgen“ auswählen, werden Fertigungsversionen nur dann angelegt, wenn die Stückliste und der Arbeitsplan in den Fertigungsaufträgen, die Sie im Bereich Fertigungsauftragseinschränkungen angegeben haben, verwendet worden sind.

    Abhängigkeiten

    Ob die Stückliste und der Arbeitsplan in den angegebenen Fertigungsaufträgen vorhanden ist, wird nur für die interne Fertigung geprüft. Für Dummy- oder Lohnbearbeitungsstücklisten erfolgt keine Überprüfung. Diese werden immer angezeigt.

    Weitere Differenzierung

    Basierend auf Fertigungsaufträgen kann bei der Generierung der Fertigungsversionen in SAP S/4HANA weiter differenziert werden. Serienmaterial kann ebenfalls zur Generierung herangezogen werden. Der Anlegemodus bestimmt, ob vorhandene Fertigungsversionen angepasst oder nur neue Fertigungsversionen angelegt werden sollen.

    Der Namenspräfix kann mitgegeben werden. Dieser beeinflusst die ersten beiden Stellen der Fertigungsversion.

    Nach dem Ausführen des Programms werden die Fertigungsversionen angelegt.

    Mithilfe der Transaktion C223 können die generierten Fertigungsversionen weiterbearbeitet werden.

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